Heilmittel Kollagen - Was ist dran?

Kollagen im Test 2022:

LiveAgil Dose

4.5/5

Was ist Kollagen?

Kollagen als einer der wichtigsten Wirkstoffe für elastische, straffe Haut und Bestandteil des Bindegewebes ist bereits seit langem ein Begriff. Dass das Strukturprotein noch einiges mehr kann, rückt in den letzten Jahren vermehrt in den Mittelpunkt der Forschung. Denn nicht nur die Haut, auch viele andere Strukturen im Körper verwenden Kollagen aus Baustoff, unter anderem Bänder und Sehnen, Knochen und Knorpel. Das Kollagen sorgt für Festigkeit und Elastizität. Besonders Sehnen, Bänder und Knorpel müssen sowohl elastisch als auch druckfest sein. Diese Festigkeit verleiht ihnen vor allem das Kollagen. In der Haut sorgt Kollagen ebenfalls für Elastizität und hält sie faltenfrei. In der Haut ist Kollagen auch dafür wichtig, dass es Feuchtigkeit speichern kann. Kollagen wird in den Zellen der mittleren Hautschicht gebildet. Die dort gespeicherte Feuchtigkeit trägt zu einer elastischen Haut bei. Geht dieser natürliche Feuchtigkeitsspeicher zurück, lässt auch die Spannkraft der Haut mit der Zeit nach. Dann wirkt die Haut schlaff und leblos und neigt vermehrt zu Faltenbildung. Aus diesem Grund macht sich ein Kollagenmangel zunächst an der Haut bemerkbar.

In allen diesen Strukturen, Haut, Knochen und Sehnen zusammengenommen, macht Kollagén bis zu 30 Prozent der Gesamtmasse des Körpers aus. Von daher liegt auf der Hand, dass der Körper eine genügend hohe Menge an Kollagen produzieren muss, um die Funktionsfähigkeit von vielen seiner Teile zu erhalten. Der größte Anteil des körpereigenen Kollagens liegt in der Haut, und zwar in den Hautschichten zwischen Epidermis und Subkutis. Epidermis ist der Fachausdruck für die Oberhaut, die Subkutis ist die Unterhaut. Während des Wachstums produziert diese Hautschicht reichlich Kollagen. Im Alter von etwa 25 Jahren halten sich Aufbau und Abbau in etwa die Waage. Mit etwa 30 bis 35 Jahren schließlich hat sich der Kollagenaufbau in den meisten Fällen so verlangsamt, dass der Abbau überwiegt. Eine weitere wichtige Eigenschaft von Kollagen: Es speichert Wasser. Kollagen kann bis zu 15 Mal seine eigene Masse als Wasser speichern und quellt dadurch auf. Daher bezeichnet man Kollagen auch als ein hydrophiles Protein. Das bedeutet so viel als dass es Flüssigkeit aufnehmen kann. Diese Eigenschaft ist wichtig für die Einnahme und Zubereitung von Kollagen-Mitteln. Denn da Kollagen Wasser speichern kann, ist es nur sehr schlecht in Wasser löslich. Damit es besser vom Körper aufgenommen werden kann, wird es hydrolysiert und ist in vielen Kollagen-Präparaten als Kollagen-Hydrosylat enthalten. Eine weitere Schreibweise für Kollagen ist Collagen, jedoch nicht zu verwechseln mit Foto- oder Malerei-Kollagen wie Acryl Collagen.

Woher deckt der Körper seinen Kollagenbedarf?

Kollagen wird vom Körper in speziellen Zellen des Bindegewebes selbst produziert. Diese Zellen, in denen das Kollagen synthetisiert wird, bezeichnet man als Fibroblasten. Das Kollagen selbst ist ein Protein und setzt sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Um Kollagen herzustellen, benötigt der Körper vor allem die beiden Aminosäuren Prolin und Glycin in ausreichender Menge. Daraus setzt der Körper die sogenannten Polypeptide zusammen, die das Kollagen bilden.

Kollagen Wohlbefinden

Sollte Kollagen mit der Ernährung zugeführt werden?

Wenn Kollagen vom Körper selbst synthetisiert wird, ist es dann überhaupt sinnvoll, es mit der Ernährung oder mit Zusatzmitteln zu synthetisieren? Um die Frage zu beantworten, ob es gewissermaßen eine Kollagen Ernährung gibt, ist es wichtig zu wissen, dass die körpereigene Kollagenproduktion ab dem Alter von 30 Jahren abnimmt. Die ersten Anzeichen für eine geringere Kollagenproduktion sieht man meistens an der Haut. Kleine Fältchen um die Augen und um die Mundwinkel zeichnen sich ab, die Haut fühlt sich zunehmend trockener und auch dünner an. Vor allem ist dies an der Haut unter den Augen zu spüren, die dort besonders fein ist. Auch wenn sich die sichtbarsten Zeichen eines Kollagenmangels zunächst an der Haut bemerkbar machen, nimmt das Kollagen nun auch in wichtigen Geweben wie Sehnen und Gelenkknorpel ab. Die Folge: sie werden anfälliger für Verletzungen, welche dann auch länger brauchen, um abzuheilen. Ab dem Alter von 30, insbesondere aber ab 45 Jahren ist es daher durchaus sinnvoll, Kollagen über die Nahrung zuzuführen. Kollagen kommt in Haut und Knorpel von Tieren vor, die beispielsweise zu Gelatine verarbeitet werden. Neben kollagenreichen Nahrungsmitteln eignen sich auch solche Lebensmittel, welche die Kollagenproduktion anregen. Kollagen bildende Nahrungsmittel oder Nahrungsmittel, welche die körpereigene Kollagenproduktion unterstützen, sind vor allem alle Nahrungsmittel, die viel Vitamin C enthalten, wie etwa Zitrusfrüchte und Erdbeeren. Das Vitamin C bindet außerdem freie Radikale, was die Zellregeneration unterstützt. Einer der wichtigsten Nährstoffe, um den Kollagen-Abbau zu verhindern, sind Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren wirken als Entzündungshemmer. Dadurch können Sie den Abbau von Kollagen aufhalten und die Zellregeneration unterstützen. Omega-3-Fettsäuren sind in fetten Fischsorten wie Thunfisch oder Lachs, aber auch in Walnüssen und Leinsamen enthalten.

Um die Kollagenproduktion anzuregen, ist auch der Verzehr von Bestandteilen, die im Kollagen selbst enthalten sind, sinnvoll. Ein solcher Bestandteil ist das Lysin. Diese Aminosäure wird für die Synthese von Kollagen im Körper verwendet. Neben Fleisch ist Lysin in einigen Nusssorten wie der Cashewnuss oder in Sojabohnen enthalten.

Über eine gesunde Ernährung kann es mit zunehmendem Alter auch sinnvoll sein, Kollagen durch Ergänzungsprodukte zuzuführen. Denn dann sinkt die körpereigene Fähigkeit, Kollagen aufzubauen.

Für Naschkatzen gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Collagen zu sich zu nehmen: nämlich als Kollagen Bärchen wie etwa die Inner Beauty Collagen Bears. Dies sind zusätzlich mit Collagen angereicherte Gummibärchen.

Kollagen Sport

Gibt es pflanzliches Kollagen?

Kollagen wird nur von Wirbeltieren gebildet. Hochwertiges Kollagen stammt daher entweder von Rindern oder von bestimmten Fischarten. In der Pflanzenwelt kommt Kollagen nicht vor. Es gibt jedoch pflanzliche Stoffe, welche die Bildung von körpereigenem Kollagen anregen können. Dazu gehören vor allem Vitamin C haltige Pflanzen wie Zitrusfrüchte oder rote Paprika. Es sind einige Produkte unter Bezeichnungen wie „veganes Kollagen“ oder „veganer Collagen Booster“ auf dem Markt. Diese enthalten jedoch kein Kollagen an sich, da dieses nur von tierischen Zellen gebildet wird. Solche Mittel enthalten hingegen Stoffe, die der menschliche Organismus nutzen kann, um die körpereigene Kollagenproduktion zu fördern.

Wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung

Nur für spezifische Kollagenpeptide wie sie in LiveAgil enthalten sind, wurde in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, dass die darin enthaltenen Enzyme ins Blut gelangen und damit zu den Zellen transportiert werden können, die stimuliert werden sollen.

Daher sind Studien erforderlich, die konkret die Wirkung von spezifischen Kollagenstudien untersuchen. Einige wurden in neuerer Zeit bereits durchgeführt, seit spezifische Kollagenpeptide in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt sind und die Ergebnisse zur Bekämpfung von Gelenkschmerzen, Arthrose und auch dem Volksleiden Fettleibigkeit, vielversprechend sind. Einige dieser Studien sind auf den LiveAgil Seiten zu wissenschaftlichen Studien verlinkt. Sobald neuere Erkenntnisse bereitstehen, werden wir auch diese veröffentlichen. Auch in diesem Artikel finden Sie Informationen und Zusammenfassungen der bekannten Studien, die zu spezifischen Kollagenpeptiden durchgeführt wurden.

Die Unterscheidung zu anderen Kollagen-Zubereitungen wie Kollagenhydrosylat ist deshalb notwendig, weil die Bioverfügbarkeit von spezifischen Kollagenpeptiden wesentlich höher ist. Daher kann es sein, dass Studien, die zum Schluss kommen, dass Kollagen in Form von Kollagenhydrosylat keine signifikante Wirkung zeigt, für spezifische Kollagenpeptide nicht relevant sind. Die Bioverfügbarkeit und somit die Wirkung auf die Zellen von spezifischen Kollagenpeptiden und Kollagenhydrosylat ist nur bedingt vergleichbar – unter der Berücksichtigung, dass nicht alle benötigten Aminosäuren aus dem Kollagenhydrosylat herausgelöst werden und zu den Zellen gelangen können.

Alle bisher durchgeführten Studien zu spezifischen Kollagenpeptiden zeigen positive Ergebnisse für die Anwendungsfälle, die hier noch einmal zusammenfassend erwähnt werden:

  • Linderung von Schmerzen in den Gelenken
  • Verbesserung der Beweglichkeit der Gelenke
  • Linderung von Arthrose und Hinauszögern des Fortschreitens der Erkrankung
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Leistungszuwachses im Training
  • Verbesserung der Durchblutung, wohltuende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
  • Verbesserung der Ausdauer
  • Bessere Nährstoffversorgung der Muskulatur
  • Sogenannter Pump-Effekt der Muskulatur beim Krafttraining
  • Unterstützung des Aufbaus von Muskelkraft
  • Unterstützung der Fettverbrennung bei körperlicher Bewegung und sportlichem Training
  • Unterstützung des Aufbaus von fettfreier Muskelmasse
  • Verbesserung der Körperzusammensetzung, Aufbau der fettfreien Masse bei gleichzeitigem Abbau von Fettmasse
  • Verbesserung des Erscheinungsbilds der Haut, Glättung von Fältchen
  • Straffere Haut
  • Bessere Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit
  • Verbesserung von Cellulite
  • Spürbare und sichtbare Glättung der von Cellulite betroffenen Hautstellen
  • Hinauszögerung oder sogar Umkehrung des altersbedingten Muskelabbaus
  • Auffüllung der Kollagenspeicher im Körper durch Stimulierung der kollagenproduzierenden Zellen
  • Umkehrung des Umbaus von Kollagen Typ III zu Typ I im Muskel und damit Verhinderung von altersbedingter Muskelsteifigkeit

All diese beschriebenen Wirkungen von spezifischen Kollagenpeptiden konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden. Die Testpersonen in den wissenschaftlichen Versuchen erhielten über einen längeren Zeitraum spezifische Kollagenpeptide. Meistens waren die Studien über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten angelegt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass in den meisten Studien nach einem Monat bereits eine Verbesserung der untersuchten Parameter festgestellt wurde, die volle Wirkung durch die Einnahme der spezifischen Kollagenpeptide zeigte sich jedoch nach etwa drei Monaten. Spezifische Kollagenpeptide sind demnach auf eine langfristige Einnahme ausgelegt. Da spezifische Kollagenpeptide frei von bekannten Nebenwirkungen sind und gut vertragen werden, ist eine langfristige Einnahme auch unproblematisch und in den meisten Fällen anzuraten. Gerade bei bestehenden chronischen oder altersbedingten Leiden wie Arthrose, Muskelschwund oder Cellulite ist eine langfristige Einnahme eine Möglichkeit, das Fortschreiten der Symptome hinauszuzögern oder zu verhindern. Bei Muskelschwund, Erscheinungsbild der Haut und Schmerzen in den Gelenken konnte durch die Einnahme von spezifischen Kollagenpeptiden sogar eine Verbesserung erzielt werden. Spezifische Kollagenpeptide leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit von Personen ab 45 Jahren und können altersbedingte Verschleißerscheinungen wirksam verhindern.

Auch bei Sportlern sorgt die Einnahme von spezifischen Kollagenpeptiden für eine langfristige Leistungssteigerung und schützt gleichzeitig die Gelenke vor Verletzungen und vor Verschleiß durch die erhöhte Belastung.